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Sichere Kunststoffe für Spielzeug und Babyartikel – Analytik schafft Vertrauen

Kunststoffe sind aus Spielzeug und Babyartikeln nicht wegzudenken. Erfahren Sie, wie moderne Material- und Schadstoffanalytik Herstellern hilft, regulatorische Anforderungen wie EN 71 oder PFAS souverän zu meistern und Vertrauen bei Kunden und Online-Marktplätzen wie Amazon zu schaffen.

Quality Analysis AG
Brugg, Schweiz

Kunststoffe sind aus modernen Spielzeug- und Babyartikeln nicht wegzudenken. Gleichzeitig verschärfen sich die regulatorischen Anforderungen an Materialqualität, Produktsicherheit und chemische Unbedenklichkeit kontinuierlich. Für Hersteller, Verarbeiter und Händler wird eine fundierte Material- und Schadstoffanalytik daher zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

Sicherheit beginnt bei der Materialauswahl

Insbesondere bei Produkten für Kinder gelten höchste Sicherheitsstandards. Neben den Anforderungen der Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG und der Normenreihe EN 71 rücken Themen wie PFAS, Schwermetalle, Weichmacher, Migration oder weitere regulierte Inhaltsstoffe immer stärker in den Fokus. Gleichzeitig verlangen Online-Marktplätze wie Amazon zunehmend belastbare Prüfberichte und Konformitätsnachweise, bevor Produkte zugelassen oder wieder freigeschaltet werden.

Was Hersteller und Kunststoffverarbeiter beachten müssen

Für die Kunststoffindustrie bedeutet dies: Bereits während der Produktentwicklung sollten Materialzusammensetzung, Additive und mögliche Kontaminationen analytisch bewertet werden. Moderne Prüfverfahren ermöglichen es:

  • Kunststoffe eindeutig zu identifizieren
  • Schadstoffe nachzuweisen
  • Fertigungsprozesse gezielt zu optimieren

So lassen sich Reklamationen reduzieren, Entwicklungszeiten verkürzen und regulatorische Risiken minimieren.

Analytische Verfahren für sichere Kunststoffprodukte

Je nach Fragestellung setzen wir modernste Analyseverfahren für die Werkstoff-, Schadstoff- und Materialcharakterisierung ein. Sie ermöglichen die Identifikation von Polymeren und Additiven, die Untersuchung thermischer Eigenschaften sowie den Nachweis regulierter Inhaltsstoffe und Kontaminationen.

Ein Wissenschaftler, der einen weißen Kittel und blaue Handschuhe trägt, bedient Laborgeräte und analysiert in einem Labor die auf Computerbildschirmen angezeigten Daten.

Werkstoffidentifikation und Materialcharakterisierung

  • FTIR-Spektroskopie: Identifikation von Polymeren und Additiven
  • RAMAN-Spektroskopie: Identifikation von Polymeren, Pigmenten und Farbstoffen
  • REM-EDX: Untersuchung der Materialzusammensetzung und Elementverteilung

Thermische Analyse

  • DSC (Differential Scanning Calorimetry): Untersuchung thermischer Eigenschaften wie Schmelz- und Kristallisationsverhalten
  • TGA (Thermogravimetrische Analyse): Untersuchung des thermischen Zersetzungs- und Alterungsverhaltens

Schadstoff- und Inhaltsstoffanalytik

  • GC-MS: Nachweis flüchtiger und halbflüchtiger organischer Verbindungen (z. B. Weichmacher)
  • HPLC: Bestimmung von Bisphenol A und weiteren nichtflüchtigen organischen Verbindungen
  • Ionenchromatographie (IC): Bestimmung ionischer Verunreinigungen
  • Verbrennungsionenchromatographie (CIC): Bestimmung des Gesamtfluorgehalts als Screening für PFAS
  • ICP-OES: Bestimmung von Schwermetallen gemäß EN 71-3

Weitere Materialprüfung

  • Karl-Fischer-Titration: Präzise Bestimmung des Wassergehalts

Vier kleine Glasfläschchen mit silbernen Verschlüssen, die jeweils gelbliche und grünliche Fragmente enthalten, stehen auf einem runden Laborgerät aus Metall, auf dem Zahlen zu sehen sind.

Qualität aktiv absichern

Gerade für Hersteller von Kunststoffbauteilen bietet unsere breite Kunststoffanalytik einen deutlichen Mehrwert: Sie schafft Transparenz über Materialien und Inhaltsstoffe, unterstützt die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und liefert belastbare Nachweise gegenüber Kunden, Behörden und Online-Marktplätzen wie Amazon. Damit wird Qualität nicht nur dokumentiert, sondern aktiv abgesichert.

Von der Werkstoffprüfung bis zum Konformitätsnachweis

Quality Analysis unterstützt Unternehmen der Kunststoffindustrie mit modernster Material- und Schadstoffanalytik sowie bei Bedarf auch mit messtechnischen Untersuchungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Werkstoffidentifikation über die EN-71-konforme Analytik bis hin zur Ursachenanalyse bei Qualitätsproblemen.

Sie brauchen Unterstützung bei der Kunststoffanalytik? Erfahren Sie mehr über unsere Leistungen zur Analyse von Spielzeug & Babyartikeln:  https://www.qa-group.com/de/anwendung/spielzeug-babyartikel/

Ihre Kontaktperson

Sascha Raschinsky

Sascha Raschinsky

Head of Sales / Verwaltungsrat

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