PFAS-freier Masterbatch für die Kunststoffherstellung
Ab August 2026 gelten PFAS-Grenzwerte für Lebensmittelverpackungen. Für Verarbeiter wird die Frage zentral: Kann mein Masterbatch-Lieferant belegen, dass seine Produkte PFAS-frei sind? Granula® kann – mit Analysenzertifikat.
Was sind PFAS – und warum betrifft das Masterbatches?
PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind eine Gruppe synthetischer Chemikalien, die wegen ihrer extremen Langlebigkeit in der Umwelt als «Ewigkeitschemikalien» bekannt sind. In der Kunststoffverarbeitung werden PFAS häufig als fluorierte Verarbeitungshilfen (Polymer Processing Aids, PPA) eingesetzt – sie verbessern den Schmelzfluss und verhindern Oberflächenfehler in der Extrusion.
Das Problem: PFAS können aus dem Kunststoff in Lebensmittel und Umwelt migrieren. Die EU hat deshalb mit der PPWR (EU 2025/40) verbindliche Grenzwerte eingeführt. Ab 12. August 2026 gelten für Lebensmittelverpackungen:
- 25 ppb für einzelne PFAS-Substanzen
- 250 ppb für die Summe der gemessenen PFAS
- 50 ppm für PFAS insgesamt (inkl. polymerer PFAS)
Für Verarbeiter bedeutet das: Jede Komponente in der Produktion – auch das Masterbatch – muss nachweislich unter diesen Grenzwerten liegen. Wenn der Masterbatch-Lieferant fluorierte Gleitmittel einsetzt, trägt deren Beitrag direkt in den PFAS-Gehalt der Verpackung ein.
Granula®: Vollständig PFAS-freie Produktion
Die gesamte Masterbatch- und Compound-Produktion von Granula® erfolgt ohne fluorierte Prozesshilfsmittel, Gleitmittel oder Additive. Das gilt für:
- Farbmasterbatches – alle Farbtöne, alle Polymere
- Funktionsmasterbatches – Flammschutz, Antistatik, UV-Schutz und weitere
- Kombinations-Masterbatches – Farbe + Additiv in einem Granulat
- Compounds – fertig formulierte Kunststoffe
Der Unterschied: Analysenzertifikat statt Versprechen
Viele Hersteller behaupten, PFAS-frei zu produzieren. Aber wenn ein Auditor oder Grosskunde fragt: «Könnt ihr das analytisch belegen?», wird es für viele eng.
Granula® bietet auf Wunsch gemessene Analysenwerte und Analysenzertifikate. Damit können Verarbeiter lückenlos belegen, dass keine fluorierten Substanzen über das Masterbatch in die Produktionskette gelangt sind – für die eigene Konformitätserklärung, für Kundenaudits und für Behördenanfragen.
Wo PFAS-freie Masterbatches gebraucht werden
Lebensmittelverpackungen (Joghurtbecher, PET-Flaschen, Schalen, Folien, Deckel) – ab August 2026 gesetzlich vorgeschrieben.
Medizintechnik (Gehäuse für Diagnostik, Spritzengehäuse, Probenbehälter, Sterilgut-Verpackung) – höchste Materialreinheit, Produktion nach ISO 13485.
Automotive (Innenraumverkleidungen, Bedienelemente, Kabelummantelungen) – OEMs schliessen PFAS zunehmend aus. Granula® liefert nach IATF 16949.
Konsumgüter (Haushaltswaren, Spielzeug, Kosmetikverpackungen, Sport-Artikel) – Markenhersteller und Retailer fordern PFAS-freie Lieferketten, oft strenger als gesetzlich verlangt.
Granula® als Partner
Komplett PFAS-frei – keine fluorierten Substanzen in der gesamten Produktion.
Analytischer Nachweis – Analysenzertifikate als etablierter Prozess.
Alle Polymere – PE, PP, PA, POM, ABS, PC, PBT, TPE, PLA.
Auch als Kombi-Batch – Farbe + Additiv PFAS-frei in einem Granulat.
Zertifiziert – ISO 9001, ISO 13485 (MedTech). Konform FDA, MDR, PPWR.
Hier: Mehr Informationen zu PPWR-konforme Masterbatches
Granula AG
Tel. +41 56 664 22 22
sales@granula.ch
www.granula.eu
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