Elektrostatik: Vom Störfaktor zum produktiven Werkzeug
In der Kunststoffverarbeitung gilt statische Aufladung meist als Feind: Staubpartikel werden angezogen, Folien kleben aneinander, Mitarbeitende erleben unangenehme Entladungen. Doch Elektrostatik hat auch eine produktive Seite – man muss sie nur gezielt einsetzen.
Auf der Swiss Plastics Expo 2026 zeigt die TeSe AG mit den Simco-Ion Systemen, wie Sie beide Seiten der Medaille beherrschen:
Gezielte Aufladung als «unsichtbare dritte Hand» Nutzen Sie kontrollierte Hochspannung, um Materialien temporär zu fixieren – ganz ohne Klebstoff oder mechanische Hilfsmittel.
- In-Mould-Labeling (IML): Das Label wird elektrostatisch im Spritzgusswerkzeug fixiert und bleibt exakt positioniert, bis die Schmelze es dauerhaft verbindet. Kein Verrutschen, keine Nacharbeit.
- Verpackungstechnik: Labels, Einleger oder Folienabschnitte werden präzise positioniert und gehalten – ideal vor Schweissprozessen oder beim Zusammenführen mehrerer Lagen.
Qualitätskontrolle mittels Durchschlagsmessung Finden Sie Fehler, die dem blossen Auge entgehen. Unsere Systeme zur Perforationsmessung nutzen Elektrostatik, um mikroskopische Risse, Pinholes oder Dünnstellen in Kunststoffbahnen inline zu detektieren – in Echtzeit und bei voller Produktionsgeschwindigkeit. So verhindern Sie, dass fehlerhafte Ware erst beim Kunden auffällt.
Klassische Neutralisation Natürlich schützen wir Sie auch vor den bekannten Problemen statischer Aufladung:
- Vermeidung von Staubeinschlüssen auf Oberflächen und in Lackierungen
- Schutz vor Stromschlägen und ESD-Schäden an empfindlichen Bauteilen
- Zuverlässige Folientrennung und störungsfreier Materialtransport
Elektrostatik muss kein Störfaktor sein. Besuchen Sie uns am Stand und entdecken Sie, wie die gezielte Nutzung dieser Physik Ihre Taktzeiten verkürzt, die Qualität steigert und neue Prozessmöglichkeiten eröffnet.
📍 Messe Luzern | 20.–22. Januar 2026 | Halle 1, Stand E 1123