Aus-undWeiterbildungsreport2016

Swiss Plastics Aus-und Weiterbildungsreport

Ausgangslage

Ausbildung und Weiterbildung, um die Grundbildung und das lebenslange Lernen zu betonen, ist eine wesentliche Aktivität für Karriere als  Fachkraft im Berufsleben.

Firmen profitieren von den Anbietern von Bildung in Form von ausgebildeten Fachkräften (Passive Haltung der Firmen)

Firmen profitieren von Mitarbeitern, die sich im Betrieb im Selbststudium und mit Erfahrungsgewinn mehr oder weniger aktiv weiterbilden. Firmen profitieren auch von Mitarbeitern, die gezielt an Schulungen teilnehmen wollen oder von Firmen dazu ermuntert werden. Mit andern Worten fordern diese von externen Dienstleistungen der Aus-und Weiterbildungsanbietern ein. (Aktive Haltung der Firmen)

Egal welche Motivation dahinter steht, das Aus- und Weiterbildungsangebot ist sehr breit.

Es besteht ein Wunsch nach ausgebildeten Fachkräften von Seiten der Industrie im Allgemeinen und der Kunststoffindustrie im Speziellen.

Die Kunststofftechnik ist in den einzelnen Disziplinen sehr breit gestreut und die  entsprechende Fach-Spezialisierung ist gefragt.

Die Breite der Fachrichtung Kunststofftechnik macht es auch schwierig, jungen Leuten eine Vision eines Berufsbildes zu vermitteln.

 

Projektidee

  • Wie viele Fachkräfte braucht die Kunststoffindustrie? Statistische Grundlagen entwickeln.
  • Darstellung der Berufsbilder der Kunststoffindustrie von der Ausbildung über die Weiterbildung und berufliche Entwicklung bis zur Pensionierung.
  • Konzepte erarbeiten wie die Kunststoff-Berufe in der Grundschule, Oberstufe und Berufsmessen Berufsberaterstellen dargestellt werden können.
  • Konzepte für die berufliche Weiterbildung darstellen. E.g. Koordinationsplattform für Veranstaltungen der beruflichen Weiterbildung.
  • Konzepte für nutzbringende Medienauftritte zu Vermittlung der Thematik entwickeln. Diese Konzepterstellung kann mit Hilfe der Studierenden der FFHS der Studiengänge Betriebswirtschaft BSc, Wirtschaftsingenieurwesen BSc und Betriebswirtschaft MSc in Form von wissenschaftlichen Projekten durchgeführt werden.
  • Entwicklung einer berufsbegleitenden Weiterbildung für die Kunststoffindustrie basierend auf dem Blended Learning Methode: Dies umfasst
    • Firmenübergreifendes, branchenweites Konzept
    • LMS: Aufbau einer umfassenden und interaktiven Lernplattform
    • Inhalte (massgeschneidert für Firmen und/oder Branche) in Kooperation mit Unternehmen und Schulen

 

Ziele

  • Das Ergebnis dieser Studie sind Konzepte für die Förderung von Fachpersonal für die Kunststoffindustrie. Vom Primarschüler bis zum Pensionär.
  • Aus diesen Konzepten wird ein Handlungsleitfaden (Kalender) für die Akteure und Beteiligten in der Kunststoffbranche abgeleitet.

 

Projektergebnisse

Das Projekt wurde unter den folgenden drei Themenkreisen aufgegleist und bearbeitet

  1. Fachkräftesituation und die Erwartungen der Industrie
  2. Berufsperspektiven und die Anforderungen an ein Kommunikationskonzept
  3. Weiterbildung in der Kunststoffbranche, welche Bildungsangebote sind gefordert

Die Themenkreise 1 und 2 werden als Projekte an Studierende (Wirtschaftsingenieurwesen Fernfachhochschule Brig, FHNW) vergeben mit dem klaren Auftrag aus der Befragung von Unternehmen der Kunststoffindustrie die nötigen Informationen aus erster Hand abzuholen und zu verarbeiten. Feldarbeit an der Basis. Wir wollen wissen, was die Industrie will und nicht was Fachleute bereits zusammengefasst haben. Diese Quellen sind reichhaltig und bereits zahlreich erschienen. Spezifisch auf die Kunststoffindustrie bezogen gib es aber keine Berichte.

 

  1. Fachkräftesituation und die Erwartungen der Industrie

 

-        Welche Fachkräfte braucht die Kunststoffindustrie (EFZ, Höhere Berufsbildung, Ingenieure (Hauptfachrichtungen) etc.?

-        Welche Fachkräfte fehlen?

-        Evaluation nach Sprachregion und Unternehmensstruktur (Kleine-Mittlere-Grosse Unternehmen) mit Fokus auf die technisch produzierenden Kunststoffbetriebe (d.h. keine Weiterverkäufer oder Zulieferer)

Projektergebnisse als Download:

Fachkräftesituation und Fachkräftemangel in der Kunststoffindustrie der Schweiz -

Master of Science in Business Administration with Major in Innovation Management der Fernfachhochschule Schweiz - Autoren: Burim Thaci - Giuseppe Cosentino - Julia Zimina

 

  1. Berufsperspektiven in der Kunststoffindustrie und die Anforderungen an ein Kommunikationskonzept

 

-        Welche Berufsbilder gibt es in der Kunststoffindustrie und welche Aus- und Weiterbildungswege bieten sich

-        Wie werden diese Berufsbilder präsentiert und kommuniziert (BIZ, Swiss Plastics, Unternehmen, Kampagnen…?)

-        Wie werden diese Berufsbilder von den Zielgruppen empfunden (Umfrage)

-        Vorschläge für ein Kommunikationskonzept

Projektergebnisse als Download:

Professional World of the Plastic Industry in Switzerland

Reducing the Skills Shortage through Vocational Training Program - BSc in BA International Management - Autorin: Petra Hauser

 

 

 

  1. Weiterbildung in der Kunststoffbranche, welche Bildungsangebote sind gefordert

 

-        Wie ist die Weiterbildung in der KST-Branche aufgebaut (Angebot, Lernmethode)

-        Wie wird die angebotene Weiterbildung frequentiert bzw. was ist der Bedarf in der Industrie und deckt sich dieser mit dem Angebot?

-        Inwiefern könnte ein Blended Learning Konzept eine mögliche Alternative darstellen?

Projektanstoss in Vorträgen der Innovationstagung 2016 als Download:

In den Vorträgen von Jürg De Pietro und von Jürg Lüthi an der Innovationstagung 2016 wurden die Fakten und die ersten Schlussfolgerungen dargelegt.

 

Fachkräftesituation in der Kunststoffbranche: Ergebnisse der Industriebefragung - Autor: Jürg De Pietro, KATZ

 

Vernetzte Karriereplanung auf der Basis von bestehenden Weiterbildungsangeboten auf dem nichtakademischen Weg - Autor: Jürg Lüthi, Dolder AG

Weiterführung des Projektes:

 

->  Arbeitsgruppen aus der Industrie " Runder Tisch"

->  Einladung:  Jeder, die sich an einem runden Tisch der Diskussion stellen möchte, schreibt eine Mail an  depietro@katz.ch und bekundet so sein Interesse.

 

Geplante Arbeiten des Runden Tisch: Weiterbildungskonzept für Berufsleute der Schweizerischen K' Industrie

Einleitung

Wie die Analyse des Weiterbildungsbedarfes gezeigt hat, ist eine nichtakademische Weiterbildung sowohl in fachlicher als auch nichtfachlicher Ausrichtung von der K'Industrie gewünscht.

Arbeitsgruppe "Runder Tisch":

Auf die Aussagen der Vorträge möchte die Arbeitsgruppe aufbauen und in einem ersten Arbeitstreffen folgende Fragen stellen:

  1. Welche Themenkreise genau sind aus industrieller Sicht anzubieten? Sammlung von Inhalten
  2. Welche Ziele der Weiterbildung, sprich welche Lernziele, sollen dabei erreicht werden?  Erste Detaillierung.
  3. Welche Prioritäten geben wir der Sammlung? Schnelle Umsetzung von konkreten Angeboten.

Mit diesen Informationen können wir anschliessend das skizzierte Weiterbildungskonzept inhaltlich schärfen. Mit diesem geschärften Weiterbildungskonzept können wir auf Anbieterseite der Weiterbildung arbeiten und bestehende Weiterbildungsangebote identifizieren und allenfalls fehlende Angebote neu erstellen.